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Von 1974 bis 1976 besucht Walter die Berufsfachschule Elektro- technik in Emmendingen. Nach dem erfolgreichen mittleren Real- schulabschluss beginnt er eine Lehre als Werkzeugmacher in der Firma Frako in Teningen. Die Auswahl an freien Stellen ist damals nicht gerade üppig in der kleinen Schwarzwaldgemeinde, und die Metallbranche boomt in jenen Jahren, so dass diese Entscheidung naheliegend ist. Zwei­ einhalb Jahre später schließt Walter eine solide Lehre als Werkzeug- macher ab. Er arbeitet im Lehrbetrieb weiter und verbringt mit seinen Eltern, seinem jüngeren Bruder Hans und Freunden eine für die siebziger Jahre übliche Jugend im Schwarzwald. Diese Jahre sind auch hier, wie überall in den Aufbaujahren im Nach- kriegsdeutschland, geprägt von Fleiß, Bescheidenheit und Strebsam- keit der Menschen. Disziplin, Ehrgeiz, Selbstbeherrschung, Pünktlichkeit sind die Tugen- den dieser Jahre in Deutschland! Ohne Disziplin und Ordnung kein Erfolg! Das spürt auch der junge Walter schon früh. Es sind diese Jahre in seiner Jugend, die ihn auch entscheidend prägen, und, was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt, ihm viele Jahrzehnte später auch helfen werden, das zu erschaf­ fen, was wir heute als das Vier-Sterne-Superior-Wellness- und Genusshotel Ludinmühle kennen. Schon früh lernt der junge Walter damit ein ehernes Gesetz der Gastronomie kennen, in der er erst viele Jahre später tätig sein wird: „Ohne Disziplin und Ordnung ist die ganze Kreativität nicht die Hälfte wert.“ Ohne Disziplin und Ordnung ist die ganze Kreativität nicht die Hälfte wert. « » Walter Zimmermann im Alter von 14 Jahren als Brieftaubenzüchter März 1974: Walter Zimmermann (links) mit seinen Eltern und Bruder Hans (*1962) bei seiner Konfirmation vor dem Elternhaus 16 17

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